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Mai 16

Inflation – Ursachen und Wirkung

Ursache und Wirkung einer Inflation. Was sind Inflationstheorien. Inflation und die Auswirkungen auf das Gläubiger und Schuldnerverhältnis. Offensichtlich existieren verschiedene Ursachen und Theorien zur Entwicklung einer Inflation. Die Inflationsursachen der Wirtschaft begründen sich auf der Nachfragseite und der Angebotsseite. Kurzfristig betrachtet wird dieser Zusammenhang durch andere Faktoren überlagert.

Inflationstheorien

Nach Auffassung des Monetarismus begründet sich eine Inflation stets in einem übertriebenen Wachstum der Geldmenge oder Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Steigt die Geldmenge oder die Geldnachfrage wesentlich schneller als das gesamte wirtschaftliche Produktionsvolumen, so entstehen überschüssige Kassenbestände. Diese Kassenbestände wirken sich bei voll ausgelasteten Produktionskapazitäten inflationär aus. Die klassische Theorie einer Inflation ist die Kostendruckinflation und Nachfragesoginflation.

Was ist eine Nachfragesoginflation und Kostendruckinflation

Unter Nachfragesog in einer Inflation – Demand pull Inflation – versteht man die Folge einer konjunkturellen Überhitzung. Die nominale Gesamtnachfrage wächst hier stärker als das Güterangebot. Damit besteht ein Nachfrageüberschuss. Unternehmen begegnen dieser gestiegenen Gesamtnachfrage mit einer Preissteigerung. Das aber nur, wenn für die Unternehmen kurzfristig keine Möglichkeit besteht, die vorhandenen Kapazitäten zu erhöhen.

Bei der Kostendruckinflation – Cost push Inflation – führen steigende Kosten zu steigenden Preisen. Die Ursachen dafür liegen in der Erhöhung der Nominallöhne oder einer Verteuerung von Vor- und Zwischenprodukten. Dies kann entstehen, sobald Gewerkschaften höhere Nominallöhne durchsetzen, sich Vor- und Zwischenprodukte verteuern oder sich sonstige Kosten, wie Steuern und Sozialabgaben erhöhen.

Voraussetzung einer Kostendruckinflation ist, dass den Unternehmen eine Überwälzung der Kosten auf die Preise gelingt. Ohne Kostenerhöhung können Unternehmen aufgrund ihrer Marktmacht versuchen, höhere Preise durchzusetzen (Gewinndruckinflation).

Inflation und der Zusammenhang zum Geldmengenwachstum

Aus heutiger Sicht gilt als Ursache einer Inflation immer ein überhöhtes Geldmengenwachstum oder eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Steigt die Geldmenge schneller als das Gesamtwirtschaftliche Produktionsvolumen, so entstehen überschüssige Kassenbestände. Deren Verausgabung wirkt bei ausgelasteten Kapazitäten inflationär. Eine Ausweitung der Geldmenge bewirkt selbst keine Preissteigerung, sondern eine inflatorische Lücke. Einen sogenannten Nachfrageüberhang auf dem Gütermarkt. Länder mit niedrigem Geldmengenwachstum haben eine geringere Inflationsrate als Länder, in denen die Geldmenge stark expandiert.

Inflation und der Zusammenhang zum Geldmengenwachstum

Aus heutiger Sicht gilt als Ursache einer Inflation immer ein überhöhte Geldmengenwachstum oder eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Steigt die Geldmenge schneller als das gesamtwirtschaftliche Produktionsvolumen, so entstehen überschüssige Kassenbestände. Deren Verausgabung wirkt bei ausgelasteten Kapazitäten inflationär. Eine Ausweitung der Geldmenge bewirkt selbst keine Preissteigerung, sondern eine inflatorische Lücke. Einen sogenannten Nachfrageüberhang auf dem Gütermarkt. Länder mit niedrigem Geldmengenwachstum haben eine geringere Inflationsrate als Länder, in denen die Geldmenge stark expandiert.

Inflation und deren Auswirkungen

Die Auswirkung einer Inflation auf die Verteilung der Einkommen und Vermögen sind eindeutig negativ. Die Preissteigerungen der verschiedenen Waren sind in einer großen Inflation ungleich hoch. Im Falle einer Verteuerung der Konsumgüter trifft die Inflation besonders hart die ärmeren Teile der Bevölkerung. Dies betrifft vor allem die Güter des täglichen Bedarfs.

Inflation und das Gläubiger-Schuldnerverhältnis

Bei einer Inflation werden Gläubiger durch den sinkenden Realwert ihrer Forderungen belastet. Schuldner hingegen durch den sinkenden Realwert ihrer Verbindlichkeiten entlastet. Außer wenn die Inflationsrate durch entsprechend höhere Zinsen kompensiert wird. Tatsächlich liegen die langfristigen Zinssätze tendenziell höher, je höher die Inflationsraten sind. Dies spricht für eine zumindest teilweise Antizipation der Inflation an den Geld- und Kapitalmärkten. Generell gilt der Grundsatz des Nominalismus. Dieser besagt, dass Geldschulden ungeachtet etwaiger Geldwertschwankungen zu ihrem Nennbetrag zu tilgen sind, und der Gläubiger die Inflationsgefahr tragen muss. Dies kann vertraglich durch Wertsicherungsklauseln berücksichtigt werden.

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