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Okt 28

„AMIGO Königs-Rommé“ – ein Romméspiel besonderer Art

Ein Spielenachmittag in Familie ist eine feine Sache. Heute durften wir ein besonders interessantes Rommé Spiel aus dem Hause Amigo testen. Drei Personen, die Rommé in dieser Variante nicht kannten, schauten zunächst verdutzt in die Spielregeln. Immerhin spielt Ihr mit fünf statt vier Farben und erhaltet zu Beginn nur wenige Karten auf die Hand. Doch ein Schritt nach dem anderen.

© Bild Diana Schmidtbauer

© Bild Diana Schmidtbauer

35 Jahre Amigo Spielespaß

Wer den Verlag nicht kennt, kennt sicher seine vielen schöne Spiele wie z. B. Halli Galli, Wizard oder das Sammelkartenspiel Force of Will TCG . Der Verlag entstand 1980 und deckt den Markt mittlerweile mit einem großen Teil der Brettspiele und Kartenspiele ab. Ganz voran mit dem bei Groß und Klein beliebten UNO, welches den Bekanntheitsgrad des Verlags steigerte.1994 brachte der Verlag das erste Sammelkartenspiel »Magic: The Gathering« auf den deutschen Markt und setze die Reihe der Sammelkarten im Laufe der folgenden Jahre mit Pokémon und Yu-Gi-Oh fort.

Worum geht es beim Königs-Rommé

Ähnlich wie Ihr es beim Rommé kennt, werden vollständige Kartensätze beim „AMIGO Königs-Rommé“ abgelegt mit dem Ziel schneller, als Euere Mitspieler zu agieren. Anders als beim normalen Romméspiel erhaltet Ihr Runde um Runde mehr Karten auf die Hand und es wurde seitens der Spielemacher eine fünfte Farbe ins Spiel eingefügt. Insgesamt spielt Ihr ein Spiel elf Runde lang. Die elfte Runde entscheidet das Spiel. Die jetzt noch auf der Hand verblieben Karten werden entsprechend Ihre Wertigkeit zusammengezählt. Es gewinnt der Spieler mit der geringsten Punktzahl.

Unser Spielenachmittag

Als Älteste der Runde wurde ich gemäß der Spielregeln zum Kartengeber auserkoren. Das bleibt aber letztlich Euch überlassen, wen Ihr als Kartengeber bestimmt. Zunächst gab ich jeden in der ersten Runde je drei Spielkarten. Das allein sorgte bereits für Entzücken. Unsere jüngste Mitspielerin bekam bei der üblichen Spielweise stets Probleme, mehr als 10 Spielkarten auf einmal von Beginn an in der Hand zu halten. Die übrigen Karten legte ich in die Tischmitte als Nachziehstapel. Die oberste Karte legte ich offen ab. Diese Karte ist für den Beginn des Ablegestapels bestimmt..

Gespielt wurde im Uhrzeigersinn. Wer an der Reihe war, zog sich zuerst eine Karte vom Nachziehstapel oder vom Ablagestapel, schaute sich seine Spielkarten an, um eventuell passende Paare in Form von Sätzen und Reihen abzulegen. Ein Kartensatz besteht aus mindestens drei Karten mit dem gleichen Punkt wert, während eine Reihe aus mindestens drei Spielkarten derselben Farbe inklusive aufeinanderfolgenden Werten besteht. Eine in der Reihenfolge fehlende Karte besetzt Ihr, sofern auf der Hand, mit einem der sechs Joker. In dieser Spielvariante erhalten Joker eine besondere Rolle. Alle Karten die dem Wert der Runde entsprachen mutierten genau in dieser Runde zum Joker. In der ersten Runde erhält jeder Spieler drei Karten. Somit sind in dieser Runde alle Karten mit dem Wert Drei als Joker nutzbar. Wer mit seinem Zug fertig war, legt eine nicht benötigte Karte auf den Ablegestapel.

Suchbild – Findet den Fehler !

© Bild Diana Schmidtbauer "Auch mogeln will gelernt sein ;-)."

© Bild Diana Schmidtbauer
„Auch mogeln will gelernt sein ;-).“

Die erste Runde lief recht gut. Da wir Rommé allerdings anders kannten, gab es enormen Erklärungsbedarf. Gerade die Jüngste empfand das Umdenken als recht müßig. Mit jeder neuen Runde gab es eine Karte mehr auf die Hand, bis jeder in der elften Runde 13 Karten hielt. Der Unterschied zum normalen Rommé besteht außerdem darin, dass alle Karten die man nach jeder einzelnen Runde noch auf der Hand hatte, als Punktwert aufgeschrieben wird. Am Ende der letzten, also elften Runde, zählten wir die Punkte zusammen. Glücklich schätzte sich, wer die wenigsten Punkte besaß. Den das war der Gewinner des Spiels.

Fazit:

Wir verlebten einen spaßigen Nachmittag dieser etwas speziellen Rommévariante. Alle hatten, trotz einiger kleiner Meinungsverschiedenheiten ihr kleines Erfolgserlebnis, denn nach dem dritten Versuch wusste dann wirklich jeder um die Spezialitäten des „AMIGO Königs-Rommé“

Hier findet Ihr ein sehr interessantes Video zum „AMIGO Königs-Rommé“:



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