Kategorienarchiv: Reisen/Urlaub

Jun 13

Italien, ein Land mit Flair

© Diana Schmidtbauer

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Pizza, Spaghetti, der Papst und ganz viel Amore, Dinge, die viele Menschen mit dem wunderschönen Land Italien verbinden. Von Kultur und Geschichte begeisterte Touristen, fühlen sich jedoch eher von dem uralten und mächtigen Kulturerbe angezogen. Italiens Geschichte und Kultur entwickelten sich außergewöhnlich facettenreich. Es ist kaum möglich all die berühmten Bauwerke, imposanten und prachtvollen Kirchen sowie prachtvollen Häuser und Plätze in einem 14-tägigen Urlaub zu bestaunen.

Vor einer Italienreise ist die Erstellung eines groben Plans ratsam. Einen Besuch wert sind Italiens Hauptstadt Rom sowie der Vatikanstadt, Venedig als der Stadt der Liebenden und Florenz mit seiner Biblioteca Laurenziana. Beachten Sie bei der Planung einer Italienreise auch die Wünsche Ihrer eventuell mitreisenden Kinder. Nicht alles, was Ihnen gefällt, wird auch Ihre Kinder begeistern. Eine gesunde Auswahl an touristischen Attraktionen für jede Altersgruppe ist ebenso wichtig, wie ab und an eine Auszeit. Italien als Urlaubsdomizil ist derart beliebt, das es oft schwerfällt, sich in dem Massentourismus vom Alltag daheim zu erholen und trotzdem einen erlebnisreichen Urlaub zu verleben.

Italiens Kulturerbe, welches weit bis vor Christi Geburt reicht, ist so mächtig und groß, das es schwer fällt, allem gerecht zu werden. Rom, Venedig und die Vatikanstadt sind nur ein winziger Bruchteil dessen, was Italien zu bieten hat. Man bräuchte Jahre, um nur annähernd als Tourist den künstlerischen Wert aller Kunstwerke und Denkmäler zu erfassen. Italien ist ein Land der Vielfalt und Kontraste, abwechslungsreich und reich an Eindrücken. Das im Süden, Westen und Osten vom Mittelmeer umgebene Land in Form eines Stiefels gliedert sich in stolze zwanzig Regionen und liegt im Süden Europas.

An die 1000 Kilometer lange und circa 140 Meter breite Halbinsel, gliedern sich die Inseln Sardinien und Sizilien. Italiens Landschaft ist sehr vielfältig und allein durch den vorherrschenden Vulkanismus geprägt. Während der Vesuv und Stromboli noch tätig, sind die Vulkane vom Monte Amiata bis zu den Liparischen Inseln bereits erloschen. Die bekanntesten Flüsse sind der Po, Etsch, Tiber, Adda, Oglio, Tanaro, Tessin und Arno. Besonders gefürchtet ist das Herbsthochwasser des Po, während im Sommer die Flüsse eher austrocknen. Italien erstreckt sich über den 10. Breitengrad.

Die starke Höhengliederung bringt dabei sehr unterschiedliche Klimaverhältnisse mit sich. Während in den Südalpen, der Poebene und der Nordapennin eher nordmediterranes Klima herrscht, ist die Poebene der Südalpentäler, die Seengebiete am Alpenrand und die ligurische Küste eher kalt, aber geschützt. Im Süden Roms fällt der Niederschlag vorwiegend im Winter. Im Gegenzug dazu, sind die Sommer heiß und trocken. Beachten Sie bei der Planung Ihrer Reise die klimatischen Gegebenheiten Italiens ebenso, wie die Mentalität der einheimischen Bevölkerung. Wer seinen Urlaub in Italien in den Sommermonaten plant, wird in der Mittagszeit kaum einen Italiener auf der Straße vorfinden.

In dieser Zeit pflegt ein großer Teil der italienischen Bevölkerung seine Siesta, einer Mittagsruhe, die der heißen Luft zuschulden ist. Erst gegen Spätnachmittag, und besonders am Abend, sind die Städte mit ihren beschaulichen Gassen wieder belebt. Das beste ist jedoch die Italienische Küche und Gastfreundlichkeit. Frische Zutaten, in zahlreichen Variationen, nach überlieferten Rezepten, liebevoll zubereitet, erfreuen jeden Gaumen. Verbunden mit einer Gastlichkeit, die ihresgleichen vergeblich sucht, rundet ein Besuch in den zahlreichen Restaurants auch den anstrengendsten Tag ab. Kinder sind auch hier gern gesehene Gäste.

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Jun 13

Urwaldflair im Nationalpark Hainich

 

Bild © Diana Schmidtbauer

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Ein begehrtes und lohnendes Wanderziel in Thüringen, außer dem weltbekannten Höhenwanderweg Rennsteig, ist das Weltkulturerbe der UNESCO, der Nationalpark Hainich. Im einzigen Urwald Deutschlands finden Sie ein großes Stück reinster Natur mit atemberaubenden Wäldern, völlig naturgemäß gewachsen und einer Landschaft zum Erleben, Erspüren und Ausstoben. Erkunden Sie den Nationalpark zu Fuß oder per Rad und lassen Sie dabei die Macht der Natur auf sich wirken.

 

Bild © Diana Schmidtbauer

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Wo lässt sich noch unberührte Natur in ihrer Vielfalt an Pflanzen und Tieren erleben? Genau in der Mitte Deutschlands. Bis 494 Meter über dem Meeresspielgel am Südwestrand des Thüringer Beckens finden Sie auf einer Fläche von 7500 Hektar Fläche den. Davon sind fast 5000 Hektar völlig ungenutzte und reine Natur. Gegründet wurde der Nationalpark genau am 31.12.1997. Genau 14 Jahre später, am 25.06.2011 bekam er den Staus als Weltkulturerbe von der UNESCO verliehen.

 

Fast 5000 Hektar unberührte Laubwälder mit mächtigen Buchen. Ein Fleckchen Wildnis im Urwaldstil, welches frei von menschlichen Eingriffen, alles beherbergt, was typisch für mitteleuropäische Buchenwälder ist. Wer ganze leise und mit offenen Augen und Ohren durch den Hainich streift, wird es nicht nur summen, quaken oder zwitschern hören. Ringelnattern, Käfer und allerlei Getier fühlen sich hier wie im Paradies.

 

Bild © Diana Schmidtbauer

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Zwischen den Baumwipfeln

Wer im Nationalpark unterwegs ist, wird sich einen Rundgang hoch oben zwischen den Baumkronen nicht entgehen lassen. Der Baumkronenpfad liegt in der Nähe der Thiemburg bzw. knapp 11 Kilometer von Bad Langensalza und ungefähr 25 Kilometer von Eisenach entfernt. Die begehbare und selbst mit einem Rollstuhl befahrbare Plattform befindet sich zwischen 10 Metern und 40 Metern Höhe. Keine Angst, die Höhe von 40 Metern bezieht sich auf die Aussichtsplattform. Selbst Personen mit Höhenangst ebenso wie gehandicapte Menschen dürfen dieses einmalige Erlebnis voll und ganz genießen.

 

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Der Baumkronenpfad führt Sie auf einer Gesamtlänge von 530 Metern sicher durch den Kronenbereich der dortigen Baumvielfalt. Der Weg selbst ist barrierefrei und mit einem circa 1.50 Meter hohem und stabilen Geländer versehen. Die einzelnen Plattformen erreichen Sie entweder mit einem Fahrstuhl oder über eine Treppe. Informationstafeln geben übersichtlich die wichtigsten Daten über verschiedene Baumarten, ihrer Bewohner und den Kreislauf der Natur wieder. Am Eingang des Baumkronenpfades finden Sie übrigens eine 5,50 Meter starke Eiche mit mehereren Pflogringen. Diese stellen unterschiedlich dicke Bäume dar. Stattliche 1500 Jahre alt und mit einem Durchmesser von 10 Meter steht, der Erklärung nach, der dickste Riese in Mexiko.

 

Bild © Diana Schmidtbauer

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Der Nationalpark Hainich bietet Ihen allerdings noch sehr viel mehr als ein Blick über den Baumkronen. Märchenhaftes finden Sie 3,5 Kilometer vom Baumkronenpfad entfernt am Feensteig. Lassen Sie sich auf märchenhafte Weise von der Schönheit der Natur einfangen und begeben sich auf dem 2,5 Kilometer langen Pfad der Feen, Hexen und Waldgeister. Sie werden erstaunt sein, was Mutter Natur zu bieten hat.

In Niederdorla, Deutschlands Mittelpunkt werden Sie besonders im Hochsommer nicht nur Zeugen des bekannten Opfermoores, sondern bei entsprechend feuchtwarmer Witterung selbst zum Opfer. Mücken sind hier die Vampire des Moorgebietes. Aber lassen Sie sich nicht davon abhalten der Kultstätte einen Besuch abzustatten. Liebhaber von Wildkatzen sind im Wildkatzendorf gern gesehene Gäste. Planen Sie diesen Besuch erst in den Abendstunden, da es gerade im Sommer selbst den Katzen zu warm ist.

 

Bild © Diana Schmidtbauer

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